Start-Up Alugha bringt erste offizielle Version

Deutsches Start-Up bringt nun die erste offizielle Version seines Video-Sprachumwandlers

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Deutsches Start-Up bringt nun die erste offizielle Version seines Video-Sprachumwandlers

Das junge deutsche Unternehmen Alugha, das wie berichtet eine Software-Lösung für die rasche Bereitstellung mehrerer Sprachversionen von Videos bietet, hat nun seine erste offizielle Version umgesetzt. Es handelt sich um einen speziellen Player, mit dem die unterschiedlichen Länderversionen eines Videos hergestellt und bereitgestellt werden können. Der Vorteil: Statt mehrerer Videos für einzelne Sprachen soll es nur ein einziges Video geben, was die Datenmengen reduziert.

Über den soeben fertiggestellten Alugha-Player werden die Videos je nach Browser-Einstellung des Nutzers gleich in der richtigen Sprache gespielt. Für den Alugha-Player gibt es drei Tarifvarianten: Die kostenlose Basis-Variante erlaubt das Bearbeiten von fünf Videos pro Monat zu jeweils maximal 50 Minuten und in einer zusätzlichen Sprache. Bei den Bezahlvarianten gibt es eine 14,90-Euro-Variante (acht Videos á 80 Minuten, zwei weitere Sprachen) sowie eine Version um knapp 80 Euro (30 Videos á maximal 300 Minuten, zehn zusätzliche Sprachen).

Auf längere Sicht wollen die Alugha-Macher in der "ersten Liga der Videoportale" mitspielen, wie sie es sehr zuversichtlich in einer Aussendung formulieren. Das bedeutet, sie hoffen, dass über ihr Portal gleich direkt auf aktuelle Videos zugegriffen wird, weil dort halt gleich die richtige Sprachversion parat steht - im Gegensatz etwa zu YouTube. Alugha wurde im Frühjahr vorigen Jahres in Mannheim gegründet. Bernd Korz ist CEO des Unternehmens, sein Sohn Niklas der Technik-Macher.