Neue Coworking-Basis für EPU in Wien

Coworking-Büro soll Umsteigern bei den ersten Schritten als Selbstständige helfen

Recent Posts

Coworking-Büro soll Umsteigern bei den ersten Schritten als Selbstständige helfen

Viele Jungunternehmer, die vielleicht gar nicht mehr so jung sind, sondern schon im - ähem - fortgeschritteneren Alter (also alle ab 28...) den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, kennen das Gefühl einer gewissen Ratlosigkeit angesichts des neuen Arbeitsplatzes: Das Home Office verdient den Namen oft nicht, ein eigenes Büro ist angesichts der Kosten zumindest in der ersten Phase nicht finanzierbar. Zum Glück gibt es Coworking-Angebote, vor allem in den Hauptstädten mangelt es nicht an entsprechenden Räumlichkeiten (wir haben beispielsweise über ein neues Angebot im 14. Bezirk in Wien berichtet).

Nun gibt es eine weitere Möglichkeit für Gründer und EPU aus dem Großraum Wien, ungestört arbeiten zu können: Basis 08 nennt sich ein neues Gemeinschaftsbüro für Kleinunternehmer, das speziell Selbstständige jenseits der 30 im Visier hat. Es befindet sich in der Stolzenthalergasse 6 im achten Bezirk (siehe Plan unten) und wird von der Rentea GesmbH betrieben. Das Unternehmen gehört dem Unternehmerpaar Elisabeht Rosenfellner und Wolfgang Millner. Ihre Idee: Coworking soll tatsächlich stattfinden, die einzelnen Unternehmer sollen von den Erfahrungen anderer Mieter profitieren. Aus diesem Grund findet auch einmal monatlich ein Frühstückstermin unter dem Codenamen "Basisvitamine" statt, dabei geht es um Themen wie Marketing und Verkauf; morgen, am 26. Februar, steht Suchmaschinenoptimierung auf dem Programm.

Wie sehen die Preise für die Benutzung des Coworking-Büros aus? Es gibt recht unterschiedliche Angebote, von "FixDesk" und "FlexDesk" bis zu reinen Firmenadressen. Beim "FixDesk" bekommt man einen Schreibtisch samt Ablage, Monitor, Tastatur, Maus sowie natürlich Internetanbindung. Das kostet inklusive Nutzung der allgemeinen Bereiche wie Toiletten, Betriebskosten und Versorgung mit Kaffee, Wasser und Obst monatlich 290 Euro exklusive Ust.; bei einer "Plus"-Variante sind vier Stunden je Monat Nutzung des Besprechungsraums, Farbausdrucke und Zutritt auch zu unchristlichen Zeiten inkludiert - das kostet dann 360 Euro netto. Aufpassen heißt es bei enormen Druckaufgaben: In den Tarifvarianten, bei denen der Drucker inkludiert ist, gilt das "Fair Use"-Prinzip. Wer also hunderte Farbdrucke braucht, sollte lieber nachfragen oder nachrechnen.

Bei der Variante "FlexDesk" gibt es keinen fixen Arbeitsplatz, sondern man sitzt halt dort, wo etwas frei ist - dort sind dann Internetanbindung, Lampe und Steckdosen vorhanden (also etwa kein Monitor). Preis: 190 Euro netto pro Monat, bei der Plus-Variante (Farbausdrucke, Nutzung Besprechungsraum) 260 Euro. Es gibt auch Tageskarten um 20 Euro sowie Wochenkarten (90 Euro). Seminarräume können extra um 18 Euro je Stunde gemietet werden.