Conda gibt sich europäisch

Österreichische Crowdfunding-Plattform mit Relaunch, neuen Investoren und neuer .eu-Endung In

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Österreichische Crowdfunding-Plattform mit Relaunch, neuen Investoren und neuer .eu-Endung

In Sachen Crowdfunding ist Conda in Österreich ein Vorreiter - die Plattform hat diese Form der alternativen Finanzierung hierzulande deutlich voran gebracht. Nun wurde die Website einem Facelifting unterzogen und aus der Endung .at wurde .eu.

Damit soll unterstrichen werden, dass Conda nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und der Schweiz tätig ist. Der Relaunch wurde laut Conda-Aussendung durch eine Kapitalerhöhung ermöglicht, drei neue Investoren sind nun an Bord: Der Wiener Unternehmer und NEOS-Abgeordnete Niko Alm (u.a. Super-Fi, Vice CEE, etc.), die BoYaSTAR GmbH (Vorarlberger Outsourcing-Firma im Eigentum des Ehepaars Oksakowski) und Arax Capital Partners (VC-Unternehmen in Wien) haben sich beteiligt.

Conda war im Frühjahr 2013 von Paul Poltner und Daniel Horak gegründet worden. Bisher wurden 13 Projekte erfolgreich abgeschlossen, das Gesamtvolumen beträgt rund 1,5 Millionen Euro. Rund 1500 Investoren haben sich für eine der Kampagnen begeistern können und Geld springen lassen. Auf öffentliches Interesse war unter anderem die Kampagne für "Wohnwagon" gestoßen, ein Mittelding zwischen Campingwagen und Mini-Eigenheim. Bisher konnte das Ziel von 70.000 Euro allerdings nicht erreicht werden.

Über ein anderes Conda-Projekt für den Tiernahrungshersteller Vivaldi haben wir vor kurzem berichtet.