Grüne Gewinner

Wettbewerb des Klimafonds für grüne Start-Ups: Startkapital für die Gewinner.

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Wettbewerb des Klimafonds für grüne Start-Ups: Startkapital für die Gewinner.

"Greenstart" nennt sich eine Initiative des österreichischen Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Umweltministerium, bei der junge Firmen im Bereich Umwelt & Nachhaltigkeit unterstützt werden sollen - wir haben darüber berichtet. Junge Unternehmen aus den Bereichen Energieeffizienz, Mobilität und Erneuerbare Energie können dabei mitmachen. Gestern fand die Preisverleihung, insgesamt zehn Unternehmen waren in die Endausscheidung gekommen. Drei von ihnen wurden nun von Umweltminister Andrä Rupprechter und Klimafonds-Chef Ingmar Höbarth als Gewinner ausgezeichnet. Die Sieger sind Awattar, Tausendundein Dach und Ökogotschi - ein Faible für ausgefallene Firmennamen kann man ihnen schon mal nicht absprechen. Jedes Unternehmen erhielt ein Startkapital über 15.000 Euro (und Aufmerksamkeit in den Medien).

Was machen die drei greenstart-Gewinner konkret?

  • Awattar ist ein Stromversorger, der mit Hilfe von spezieller Software seinen Kunden variable Tarife anbieten will. Die Kunden sollen von den Marktbewegungen profitieren. Gründer und CEO von Awattar ist Simon Schmitz, der davor u.a. für E.ON tätig war.

  • Tausendundein Dach ist eine Einkaufsgemeinschaft für gewerbliche Solaranlagen. Entstanden aus einer Koooperation von 10hoch4 und Dachgold wird das Ziel angestrebt, mehr als tausend Solardächer zu errichten - also genau gesagt das namensgebende "tausendundeine" Dach. Chefin von Tausendundein Dach ist Cornelia Daniel-Gruber.

  • Ökogotschi wurde von Robert Praxmarer gegründet. Das Unternehmen hat ein Augmented-Reality-Spiel entwickelt, das auf Umweltthemen aufmerksam machen soll.

Im Bild oben (von links nach rechts): Umweltminister Andrä Rupprechter, Awattar-Gründer Simon Schmitz, Tausendundein Dach-Chefin Cornelia Daniel-Gruber, Ökogotschi-Mastermeind Robert Praxmarer und Klimafonds-Chef Ingmar Höbarth. (Bild Andreas Scheiblecker, beigestellt vom Klimafonds)