Fashiontech Berlin startet

Berlin ist am 20. Jänner Schnittpunkt zwischen Mode und Technologie.

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Berlin ist am 20. Jänner Schnittpunkt zwischen Mode und Technologie.

"Wearables" waren einer der Trends der IFA in Berlin vorigen September gewesen - also tragbare Technologie, derzeit aber vor allem in Form von Smartwatches vorhanden. Nicht nur für Sportbegeisterte soll es in naher Zukunft Kleidung geben, die zumindest so klug ist wie der Mensch, der sie trägt. Vor diesem Hintergrund findet morgen, am 20. Jänner, in Berlin die #Fashiontech statt. Bei der Konferenz im Rahmen der derzeit laufenden Berlin Fashion Week (19. bis 23. Jänner) sollen Kreative, Mode-Designer und andere Experten die Verschmelzung von Digitalisierung und Kleidung diskutieren. Klingt zwar irrsinnig geschwollen, doch das Ganze hat schon praktische Hintergründe: Technik wird zum bestimmenden (Stil)Element für Mode - es geht also um mehr als um die passende Innentasche fürs Handy oder die Tasche mit Solarzellen. In Zukunft sollen Mode-Labels und Technologiefirmen auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Veranstaltet wird die #Fashiontech von dem Modefachmessen Premium und Seek sowie der re:publica. Für Anita Tillmann, Chefin von Premium und Seek, sind Konzerne wie Apple oder Nike Vorreiter der Entwicklung - sie hätten erkannt, dass die Nutzer heute "sowohl tech-affin als auch modebewusst" seien. Die Fashiontech, so Tillmann, sei die richtige Bühne, um "die Fashionszene mit der Tech-Szene zu verbinden". Verschiedene Branche der Kreativwirtschaft zu verbinden ist für Andreas Gebhard, Chef von re:publica, einer der Gründe für die Konferenz.

Zu den Vortragenden gehören Thomas Andrae von 3M ("Wearables in the Context of IOT and Industrial Application"), Journalistin Mareike Nieberding ("Fashion in the Age of Instagram") und die kanadische Designerin und Unternehmerin Anita Heiberg ("Crowdsourcing Innovation for Sustainable Fashion").

Die Konferenz findet im Arena Glashaus von 11 bis 18 Uhr statt, für Kurzentschlossene gibt es kostenlose Tickets hier.

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